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Vorbereitungen - Druckversion

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RE: Vorbereitungen - Medea Young - 09.04.2026

Medea zuckte mit den Schultern. „Ob es sich gelohnt hat, entscheidet schlussendlich der Held. Aber ich für meinen Teil hab noch nie etwas von einem Helden gehört, der seine Taten bereut hat, weil es den Aufwand nicht wert war“ erklärte sie dann. Sie glaubte schon, dass es sich lohnte, allerdings hatte sie noch nie einen Helden getroffen. „Haben Sie schon mal einen Helden in der Hölle gehabt?“ fragte sie dann neugierig. Medea war prinzipiell neugierig auf die Hölle, dennoch hielt sie sich mit solchen Fragen eher zurück, kannte sie den anderen ja auch kaum und wusste nicht, wie gern oder nicht gern er von der Hölle berichtete.

Im nächsten Moment könnte man jedoch meinen, dass sie sich nah standen, denn sie standen sich wortwörtlich nah, weil Mammon sehr dicht gekommen war. Und warum? Um sich einen Spaß zu erlauben und sie aus der Fassung zu bringen. Funktionierte es? Ja und zu Medeas Leidwesen auch sehr offensichtlich. Doch Nähe war wirklich eine Schwäche, daran sollte sie unbedingt arbeiten.
„Warum liegt das in ihrer Natur?“ fragte sie dann nach um von den roten Wangen abzulenken. Sie wollte mehr wissen und glaubte schließlich, dass Mammon ihr gern von sich erzählte, einfach weil er generell gern über sich sprach.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 09.04.2026

“Vermutlich wird das auch nie ein Held zugeben wollen, sonst würde sich ja keiner mehr als Held versuchen.” Mutmaßte der Teufelssohn. “Wer erzählt schon gern, dass der Aufwand sich doch nicht gelohnt hat?” Fragte er nun nach und sah Medea dabei direkt an. “Würden Sie es denn zugeben?” Mammon kannte sich und er wusste, dass wenn es ihn betreffen würde, er das ganze einfach so drehen würde, dass er nicht zugeben müsste, dass es sich nicht gelohnt hatte oder er überging es einfach und lenkte einfach ab oder… er stellte einfach eine Gegenfrage. Es gab so schöne Methoden. Ob er schon einmal einen Helden in der Hölle hatte? “Was glauben Sie denn?” Fragte er mit einem eindeutigen Grinsen. Medea arbeitete für Wolfram & Hart, konnte sie sich dann nicht somit denken, wer da alles ind er Hölle sein könnte? In der Hölle kamen nämlich nicht nur die bösen Buben, sondern durchaus auch Seelen, die es nicht verdient hatten. Sie hatten sich aber zum Beispiel mit den falschen Leuten angelegt oder waren zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen oder wirklich schlechte Deals abgeschlossen. Also ja, sicher hatte auch der eine oder andere Held seinen Weg in die Hölle gefunden und bestimmte hatte Mammon solch einen auch getroffen oder gar gefoltert gehabt. Nur in der Hölle hatte er sich wenig dafür interessiert, wie dessen Geschichte war. Er wollte nur deren tiefsten Begierden oder Wünsche herausfinden, denn meist lag da der Schlüssel darin, wie man diese armen Seelen am besten foltern konnte.

Ob es auch eines ihrer innigsten Wünsche war? Nähe? Von einem Teufelskind so umgeben zu sein? So nah zu sein? Zumindest hatte es etwas in ihr ausgelöst gehabt. Ein Umstand, der ihm wirklich gefiel und ihr auch oder warum hatte ihr Körper so darauf reagiert? Doch die Sekretärin war es anscheinend unangenehm darüber zu reden oder wieso wendete sie eine Taktik an, die auch er gern nutzte? So musste er bei ihren Worten grinsen und hob seinen rechten Zeigefinger, den er locker nach vorn und zurück bewegte. “Versuchen Sie gerade von sich abzulenken?” Fragte er nach und sein Grinsen wurde noch breiter. “Sagen Sie bloß, es ist Ihnen unangenehm zuzugeben, dass es Ihnen gefallen hat.” War dem wirklich so? War es ihr unangenehm es zuzugeben oder lag es eher daran, dass es ihr generell unangenehm war über soetwas zu sprechen. Ihre Frage ignorierte er einfach, denn das war gerade hier viel interessanter.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 09.04.2026

Medea dachte kurz über Mammons Frage nach, nur um ihn dann wieder anzusehen. „Warum sollte man nicht zugeben, dass man einen Fehler gemacht hat? Ich würde es zugeben, ziemlich sicher. Vielleicht würde ich ein Buch darüber schreiben, verkauft sich bestimmt gut. Die reue einer Heldin, glauben Sie mir, das würde ein Bestseller bei den Menschen werden“
Da war sich Medea ziemlich sicher und daraus Profit schlagen wäre doch nur gut für sie. Besonders weil man seine Gefühle so auch noch verarbeiten konnte, es wären also mehrere Fliegen mit einer Klappe gewesen, durchaus verlockend. Ebenso verlockend, wie Mammon über die Hölle auszufragen oder zumindest über gewisse Helden, die vielleicht in der Hölle gelandet waren oder eben nicht. Mammon gab ihr dabei keine richtige Antwort, sondern fragte sie einfach selbst. Medea sah zwar das Grinsen, aber konnte es nicht ganz einordnen.
„Ich denke schon, nur weil man eine oder zwei Heldentaten vollbracht hat, ist man ja noch lange kein guter Mensch oder hatte die richtigen Anwälte an seiner Seite“

Der Körperkontakt war Medea weniger unangenehm gewesen als ihr Reaktion darauf, weswegen sie galant das Thema wechseln wollte. Doch Mammon durchschaute sie und... mahnte er sie gerade mit seinem Zeigefinger? Wie ein kleines Kind? Die Gorgo zog sie Augenbraue nach oben und kurz war sie versucht ihre Brille abzunehmen um ihm klar zu machen, dass er so nicht mit ihr reden sollte. Doch sie riss sich zusammen und als er sie dann fragte ob es ihr unangenehm war zuzugeben, dass die Nähe ihr gefallen hatte, musste sie kurz überlegen.
„Nein, nicht wirklich“ meinte sie dann und lächelte. Allerdings verriet sie ihm eben auch nicht, warum sie das Thema wechseln wollte und glücklicherweise würde Mammon das auch nicht einfach so aus ihr heraus bekommen, denn soweit sie wusste, funktionierten seine Kräfte durch eine Brille nicht und direkt in die Augen konnte sie ihn auch nicht sehen ohne zu erstarren. Im Schach würde man wohl Remi sagen.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 09.04.2026

Irritiert sah Mammon die Gorgone an. “Ihr Erdlinge seid wirklich komisch. Wieso sollte man ein Buch übers Scheitern schreiben und wieso sollten andere diese kaufen wollen?” Nein, das verstand er wirklich nicht, außer… “Oder ist das so eine Art Foltermethode? Die Leute kaufen es sich um danach die Person damit psychisch zu foltern?” Dann wiederum konnte er es definitiv verstehen, warum es ein Kassenschlager werden würde. Apropos Foltern, wie es schien interessierte sie sich für die Hölle oder eher für die Leute, die darin gefangen waren bzw für die Helden, die es (noch) nicht in den Himmel geschafft haben. Anstatt Medea jedoch sofort zu sagen, dass es diese in der Hölle durchaus gab, stellte er lieber eine Gegenfrage, einfach um auch zu schauen, was sie so vielleicht für Wissen hatte, was die Seelen in der Hölle anbelangten. Sie war schließlich die Sekretärin des CEO, sicher hatte sie durchaus mitbekommen, wenn gewisse Seelen in der Hölle schmoren mussten. “Ich bin ehrlich, ich hab mich noch nie richtig für die Vorgeschichte von jemanden interessiert.” Meinte er, aber das hatte sie sicher ja auch schon mitbekommen. “Wenn man jemanden wirklich foltern will, muss man nur herausfinden was deren tiefsten Begierden und Wünsche sind und diese dann gegen diesen umwandeln.” Erklärte Mammon. So hatte er es immer gemacht. “Da interessiert es mich recht wenig, was derjenige alles so erlebt hat.” Ja, es kam natürlich auch vor, dass diese Wünsche etwas mit der Vergangenheit zu tun hatten und dann musste Mammon durchaus nachforschen, aber oft konnte er diese langweilige Arbeit auch umgehen.

Auch sie wollte etwas umgehen, aber da hatte sie die Rechnung nicht mit Mammon gemacht, der ihren Versuch abzulenken sehr wohl bemerkt hatte. Den Zeigefinger, den er bewegt hatte, war keinesfalls eine Ermahnung. Mammon ermahnte nicht, sondern würde sofort zur Tat schreiten oder die Tat von jemand anderem, wie Kisai ausführen lassen. Es war eher die Geste, die man machte, wenn man jemanden bei etwas ertappt hatte und sich obendrein darüber freute. Die Gorgone brauchte keine Sorge haben, dass sie von Mammon, wie ein Kind behandelt wurde. Wieso auch? Manchmal benahm er sich doch selbst wie eines, auch wenn er das so nie zugeben würde.
Neugierig betrachtete er sie dann. “Und warum dann dieser auffällige Themenwechsel?” Ja, jetzt war seine Neugierde geweckt und sie hatte spätestens jetzt seine volle Aufmerksamkeit.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 09.04.2026

Medea schüttelte den Kopf. „Manche wollen sich dadurch besser oder überlegen fühlen, weil sie solch dämliche Fehler niemals machen würden oder sich das zumindest einreden“ erklärte sie dann. Natürlich gab es auch andere Möglichkeiten, aber sie glaubte nicht daran, dass Mammon diese einfach so verstehen würde. Sie hielt ihn nicht unbedingt für dumm, aber sehr viel emotionale Intelligenz glaubte sie dennoch nicht bei ihm zu finden. Daher nahm sie eine der einfachsten Erklärungen, vielleicht eine die er verstand oder schon mal bei irgendwem erlebt hatte.
Mammon erzählte dann schließlich, dass er sich nicht groß für die Vorgeschichten interessiert hatte, wenn er irgendjemanden gefoltert hatte und Medea konnte das nicht ganz nachvollziehen, gerade fürs Foltern wäre es doch gut die Vorgeschichte von jemanden zu kennen. Doch Mammon nahm sich lieber die tiefsten Begierden und Wünsche als Vorlage und Medea verstand es auch, schließlich machten es seine Kräfte dahingehend ja doch sehr einfach und schon ziemlich bequem. Generell wenn sie es so beobachtete, machte er es oft auf die bequeme Art, im Gegensatz zu seiner Schwester. Lilith arbeitete hart und fleißig, so wie Medea das bisher immer gesehen hatte. Mammon eher nict, er ließ andere hart arbeiten und schien mit Kisai auch jemanden zu haben, dem das nichts ausmachte. Medea musste schon zugeben, die Kombination der Teufelskinder und des Ifrits war schon spannend, wie Lilith wohl zu Kisai stand? Das hatte Medea bisher nicht wirklich beobachten können, generell wie sie miteinander umgingen, erschloss sich ihr noch nicht, aber vorerst war das auch nicht wichtig.
„Hast du irgendwen besonders gern gefoltert?“ fragte sie dann neugierig und war wieder ausversehen ins Duzen gerutscht, was ihr gar nicht so bewusst war. Aber bei solch einem Thema war es auch schwierig distanziert zu bleiben, wobei das war es mit Mammon ja generell, so wie er auch auf Tuchfühlung ging.

Medea sah Mammon an, als dieser sie so neugierig und aufmerksam ansah. Es war eine andere Art von Blick, als sie es sonst von ihm gewohnt war. Ein seltsames Gefühl stieg in Medea auf und sie fragte sich, was das war, auch wenn sie es in diesem Moment nicht ergründen wollte.
„Es gibt einfach Themen, über die sprech ich nicht gern“ erklärte sie dann und sah ihn an. „Und außerdem macht ihre Nähe mich nervös“


RE: Vorbereitungen - Mammon - 13.04.2026

Ok, diese Erklärung, warum Menschen solche Bücher kauften, machten auch durchaus Sinn. Mammon würde sich dennoch nicht solch ein Buch kaufen. Wieso auch? Er wusste doch sowieso, dass ihm solche Dinge nicht passieren würden und ehrlicherweise gab es sicher viel spaßigere Dinge als sich irgendwo hinzusetzen und zu lesen. Mammon entschied sich somit dafür keinen Kommentar dazu abzugeben. Es war Zeitverschwendung gewesen, wegen der Seele zu fragen. Hatte er es doch geahnt, aber gut, so ein kleiner Fehlschlag zerstörte nun nicht gleich seine Welt. Da brauchte es eindeutig mehr, viel mehr und ob die Sekretärin es jemals mitbekommen würde, dass sie so etwas bei ihm sah… na das war wirklich sehr unwahrscheinlich.

Ja, sie hatte es gut beobachtet. Lilith und er waren in gewissen Dingen gegenteilig. Lilith arbeitete hart und Mammon… naja Mammon brauchte das eben nicht. Woran das lag? Eindeutig an der Erziehung. Bei Mammon hatte der Teufel den Fehler - wenn man es so nennen wollte - gemacht, dass er diesen verwöhnt hatte. Mammon hatte viele Freiheiten genossen und auch so hatten man das das gemacht, was er wollte. Der Teufel hatte vieles durchgehen lassen und so wurde eben Mammon, wie Mammon eben war. Ob der Teufel so gehandelt hatte, weil Mammon halb Mensch in sich hatte? Doch anscheinend hatte Luzifer erkannt, dass er dahingehend etwas falsch gemacht hatte und hat dies genau bei Lilith anders gemacht. Diese wurde wirklich hart rangenommen und musste viel dafür tun und so wurde eben Lilith, wie Lilith eben war. Tja und Kisai war jemand unersetzliches. Mammon war wirklich froh, ihn zu haben. Dieser war sein Vertrauter, bester Freund und rechte Hand. Mammon war es stets wichtig, dass es Kisai an nichts fehlte. Der Teufelssohn wusste genau, was er an seiner rechten Hand hatte.

„Hast du irgendwen besonders gern gefoltert?“ Jetzt konnte Mammon es wirklich nicht mehr ignorieren und musste es einfach ansprechen. Doch bevor Worte seinen Mund verließen, grinste er. “Ich dachte, dass Sie auf diese professionelle Nummer stehen. Jetzt haben Sie mich schon das zweite Mal geduzt.” Merkte er an, war dabei aber keinesfalls sauer. “ Also was wollen Sie nun? Dieses langweilige Geschäftsgeplänkel oder wirds jetzt nun privater?” Er war eher der zweite Typ, aber er wusste auch, dass es den Erdlingen durchaus wichtig war sich auch zu siezen, um eine gewisse Distanz zu bewahren. Diese Distanz nahm Mammon ihr aber dann auch schon und er merkte, dass sie darauf reagierte und dann hatte sie wirklich seine Neugierde geweckt. Dabei erklärte Medea, dass sie eben ungern über gewisse Themen sprach. “Ach ihr Erdlinge und eure ganzen komplizierten Dinge.” Meinte er und verdrehte leicht unverständlich die Augen. Doch dann sprach sie ja auch noch weiter und meinte, dass seine Nähe sie nervös machte. Oh, da war er sofort wieder hellhörig und sah sie mit einem teuflischen Grinsen an. “Nervös im Sinne von sexuell erregt oder nervös im Sinne von ‘ich-will-nichts-falsch’, weil die Angst vor meinem Zorn so groß ist?” Beides wäre vollkommen in Ordnung, aber wenn er raten müsste, dann tippe er eher auf Ersteres.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 14.04.2026

Medea bekam keine Antwort auf die Frage, ob er irgendwen besonders gern gefoltert hatte. Da Mammon sie auf das duzen ansprach, was Medea überraschte nachdem er es schon einmal ignoriert hatte. Doch bei dem Gesprächsthema hatte Medea einfach keine Distanz gewollt und als er nun direkt fragte, obs beim Geschäftsgeplänkel blieb, musste sie kurz kichern. Diese Wortwahl war erfrischend, besonders wenn man wie Medea jeden Tag eher professionell und sehr distanziert mit Leuten sprach.
„Wenn das du in Ordnung ist, würde ich gern beim Du bleiben“ erklärte sie dann und lächelte. Medea hatte kein Problem mit dem Du und Mammon, schließlich duzte sie Lilith ja auch, wobei das nicht mal besprochen wurde, sondern einfach nur so geschehen war, eine natürlich Entwicklung war immer das angenehmste, wie Medea fand. Sie hätte mit Mammon auch noch eine Weile die Grenzen verschwimmen lassen, doch so konnten sie es doch recht einfach klären.

Außerdem war Mammon so überhaupt keine Persönlichkeit für Distanz, wie Medea kurz danach merkte und das galt für das Körperliche als auch für die Sprache, er schien genau wissen zu wollen, warum Medea so reagierte wie sie es nun mal tat. Natürlich gab es die Option, dass sie aus Angst sagte, doch dem war nicht so. Bis auf die Drohung vorhin, hatte Medea keine Angst vor Mammon, was bestimmt auch daran lag, dass seine Kräfte bei ihm funktionierten.
„Im sexuellen Sinne, liegt auf der Hand oder nicht?“ meinte sie dann und deutete mit ihrer Hand über Mammons Erscheinung. Er war schon wirklich gutaussehend und konnte mit Worten umgehen, Dinge die Medea eindeutig heiß fand.