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Vorbereitungen - Medea Young - 22.01.2026 Vorbereitungen Medea & Mammon && Valen&Vice && 6. März, nachmittagsMedea war auf dem Weg in Valen, sie hatte einen Termin mit Mammon. Sie wollte nachsehen ob für die Käfigkämpfe alles vorbereitet war, schließlich hatte sie keine Lust, dass Spike ihnen am ersten Abend entkommen würde. Schon der Transport war ein gewisses Risiko, aber manche Risiken musste man eingehen. Mit Mammon hatte sie in den Letzten Tagen generell viel zutun gehabt, wobei, eher mit seiner Schwester, denn diese war in einem sehr heftig, schlechten Zustand bei W&H aufgetaucht und Medea hatte sich ziemlich reinhängen müssen um einen Engel aufzutreiben, der sie heilte. Doch am Ende war alles glatt gelaufen und Lilith ging es wieder den Umständen entsprechend gut, Medea wusste noch nicht genau was, aber irgendwas an Lilith war dennoch anders, sie spürte es. Allerdings hatte die Gorgo in letzter Zeit auch gelernt, dass sie zu wenig bisher über Engel wusste, etwas das sie nun versuchte nachzuholen. Daher hatte sie sich alles Material geholt, dass W&H hatte, jedoch war es ihr zu wenig, sie würde einiges auch Lilith und Mammon fragen müssen, wobei ihre Wahl wohl eher auf Lilith fallen würde, denn Mammon war... eben einfach Mammon und für ihre Studien nicht so hilfreich. Sie fuhr mit dem Fahrstuhl in den Club, wo noch kein wirklicher Betrieb war, es wurde nur alles vorbereitet für den Abend, wie es sich gehörte. Kisai lief durch die Gegend und sprach dabei mit verschiedenen Leuten, weswegen er Medea nur kurz grüßte und sie dann in Mammons Richtung schickte. „Hallo Mammon“ begrüßte sie ihn dann. Wie immer trug sie ihre Brille, sodass ihr Blick niemanden schaden würde, sie diese jedoch schnell abnehmen konnte um sich zu retten. Theoretisch konnte sie auch Kontaktlinsen tragen, aber dann war sie nicht so schnell, falls sie angegriffen wurde, daher trug sie Kontaktlinsen nur in wirklich, wirklich sicheren Situationen und die gab es viel zu wenig außerhalb ihrer eigenen Wohnung. „Ich wollt mir die Käfige ansehen, schließlich steht Spike bald wieder auf“ Die Aufregung hinter ihren Worten war deutlich zu spüren, Spikes Auferstehung war ein Großereignis und verdammt sie wollte ihn endlich mal ungezähmt sehen. RE: Vorbereitungen - Mammon - 22.01.2026 Achja, heute war ja dieser Termin mit der Brillenschlangenfrau gewesen. Ehrlich… Mammon verstand nicht, wieso W&H extra jemanden schicken musste, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Traute man dem Teufelssohn etwa nicht? Ja, er war selbstverliebt und ja, er liebte es sich mit Sex sich abzulenken oder sich selbst darzustellen. Doch man musste eines zugeben. Mammon hatte noch nie gelogen und wenn er ein Versprechen abgab, dann hielt er sich auch daran. Okay, man musste wohl dazu sagen, dass es nicht immer so war, dass die richtige Wahrheit immer mit der von Mammons Wahrheit übereinstimmte, aber das war dann doch wieder eine andere Sache. Aber gut, zurück zum Termin. Mammon hatte sich in einen seiner teuren italienischen Anzüge in Schale geworfen. Schließlich machte so ein Anzug wirklich was her und erst, wie gut sich dieser auf der Haut anfühlte. Mammon würde nie verstehen, wie man sich in so billigen Klamotten nur wohlfühlen konnte. Schon allein das Tragen solch eines Kleidungsstücks ließ einen erst Recht erhaben fühlen. Während Kisai wieder Dinge tat, die eigentlich wichtig waren, aber eher nach lästiger Arbeit klang, hatte Mammon es sich mit einem Drink in der Hand im Devil’s Balcony gemütlich gemacht und von dort oben aus das Treiben unten beobachtet. Seine Tänzer*innen wärmten sich schon einmal für heute abend auf und gingen ihre Tanzbewegungen durch und in der Bar waren Barkeeper damit beschäftigt die Bar wieder mit Getränken zu füllen und den Tresen zu reinigen. Dann waren da noch die Kellner*innen und all die anderen Angestellten. Dennoch… es war leer hier drin ohne die ganzen Gäste. Aber genau das war auch der Grund, warum Mammon den Termin schon um diese Zeit haben wollte. Jetzt waren sie ungestörter. Jetzt hatten sie den Platz, damit Mammon demonstrieren konnte, wie aus der Tanzfläche eine Käfigkampfarena enstehen konnte. Zu diesem Zweck hatte er Kisai darum gebeten gehabt die besten Elektriker, ITler und was man dafür noch so alles brauchte zu überzeugen, dass diese eine Konstruktion erstellten, die es ermöglichte mit nur einem Knopfdruck das ganze umzuwandeln, wann immer man wollte. Plötzlich hörte er hinter sich Schritte. Mammon war von den Tänzer*innen etwas abgelenkt gewesen. Wie könnte man da auch nicht abgelenkt sein? Er hatte wirklich die heißesten Leute für diesen Job ausgewählt gehabt. Als Medea ihn begrüßte, drehte sich dieser nur zu ihr rum. “Oh, hallo.” Meinte Mammon und hatte sein typisches Grinsen auf den Lippen. Medea war in seinem internen Ranking im Kopf etwas aufgestiegen. Sie hatte sich um Lilith gekümmert, ihn angerufen als Lilith ihn brauchte und hatte es tatsächlich geschafft gehabt einen Engel zu organisieren, der seiner Schwester heilte. Ja, das war schon eine grandiose Leistung gewesen. Aber das so nennen? Na, na, na, er wollte doch nicht, dass Medea das gleich zu Kopf stieg. Nein, schön immer den Ball flach halten. Das war wichtig, damit sie sich weiter schön anstrengte. Anscheinend wollte Medea sofort mit dem Thema anfangen weshalb sie hier war. Na gut, kein Smalltalk. “Sie wollen also gleich zum Punkt kommen, okay.” Meinte Mammon und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. “Doch… bevor ich Ihnen es präsentiere… Wieso überhaupt diese… Kontrolle? Ich bin nicht irgendso ein unwichtiger Dämon oder gar ein Mensch. Ich bin der Sohn des Teufels und wenn ich mein Wort gebe, dann halte ich mich auch daran.” Wollte er hier nur nochmal klarstellen. “Aber gut, ich will nicht so sein. Sie haben durchaus bewiesen, dass auch Sie Ihr Wort halten.” Ja, das war schon eine Art Kompliment gewesen. “Hey, Technikmann ich will den Kampfkäfig haben.” Meinte Mammon zu einen der Mitarbeiter, die sich um die ganze Technik und den ganzen Licht im Club kümmern. Dieser nickte als Zeichen, dass er es gehört hatte und machte sich daran die entsprechenden Dinge zu tun, damit sich die Tanzfläche zurückzog und sich dort ein Käfig empor hob, wo ein gepflegter Dämonenkampf stattfinden konnte. “Wollen Sie es nur von hier oben betrachten oder machen Sie auch eine Qualitätskontrolle unten am Käfig?” Ja, man hörte heraus, dass der Teufelssohn es irgendwie albern fand. Aber gut, Medea hatte durchaus einen besseren Stand bei Mammon als Damon. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 22.01.2026 Medea kam nicht umhin, Mammon kurz zu mustern, aber Männer in solch schicken Anzügen sahen einfach gut aus, war ja bei Damon nicht anders, allerdings wirkte der von Mammon beinahe so, als könnte man von dem Geld auch locker ein Auto kaufen. Dennoch, eins musste Medea ihm wirklich zugestehen, er sah gut aus. Nicht, dass sie ihm das sagen würde, aber sie konnte es ja denken. Mammon drehte sich erst etwas verspätet zu ihr um, was Medea nicht verwunderte, auch ihr waren die tanzenden Personen aufgefallen und ja die sahen wirklich gut aus, es war gar nicht so einfach bei dem Anblick konzentriert zu bleiben. Medea war nicht sonderlich erpicht auf Smalltalk, gerade bei solchen Terminen nicht, also wollte sie direkt zum Punkt kommen und war froh, dass Mammon sich daran nicht störte. Er störte sich viel mehr an dieser Kontrolle und Medea lächelte knapp. „Ich traue ihrem Wort, aber mein Boss wünscht sich, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Vertrauen Sie allen Geschäftspartnern beim ersten Deal?“ fragte sie dann nach und hoffte, dass er verstand was sie meinte, denn wirklich lang und breit erklären, wollte sie es nicht, dafür war sie nicht hier. Mammon machte ihr im nächsten Moment ein verstecktes Kompliment und Medea war überrascht, mit so etwas hatte sie nicht gerechnet, umso schöner war es dadurch. „ich verspreche nie etwas, das ich nicht halten kann, Aber Sie sind da ja nicht anders“ Auch Medea war überzeugt davon, dass er zu seinem Wort stand und es nur gab, wenn er die Macht dazu hatte, wobei sie sich sicher war, dass er quasi zu allem die Macht hatte. „Ich würds gern auch von Innen sehen, aber mehr aus Interesse statt als Kontrolle. Ich gehe davon aus, sie haben die fähigsten Personen beauftragt“ meinte sie dann. „Haben sie irgendwo eine Wetttafel?“ fragte sie dann neugierig, dass gewettet wurde, war beinahe schon Standard und bei solchen Kämpfen musste es doch so etwas geben, die Frage war nur, ob Mammon sich damit beschäftigt hatte. RE: Vorbereitungen - Mammon - 23.01.2026 Natürlich war der Anzug verdammt teuer und natürlich sah er sowohl mit als auch ohne Anzug gut aus. Wer weiß, wenn Medea bitte bitte sagte und er dafür etwas gut bei ihr hatte, könnte er der Dämonin durchaus zeigen, was sich so unter seinem Anzug befand. Mammon war sich dafür nicht zu fein. Nacktheit war durchaus etwas Normales bei ihm gewesen. Auch seine Schwester war darin nicht verklemmt. Es waren schließlich nur nackte Körper. Nicht mehr und nicht weniger. Nur, wenn sie um Sex bitten würde, würde er womöglich ablehnen. Nicht, weil sie hässlich war, sondern weil er irgendwie nicht in Stimmung war, seit Fred hier aufgetaucht war. Aber das sollte jetzt hier wirklich nicht im Mittelpunkt stehen. Natürlich störte es ihm, dass man ihm anscheinend nicht traute. Dabei hatte der Teufelssohn nie sein Wort gebrochen. Ob er seinen Geschäftspartnern beim ersten Deal vertraute? Uh, das war wohl etwas Anderes, als das hier. Mammon jedenfalls grinste und trank nun einen Schluck aus seinem Glas, ehe er der Brillenschlangenfrau darauf antwortete. “Sagen wir es so….” Fing er an zu sprechen. “Wer seinen Deal bricht, der wird sich wünschen, dass er diesen nie gebrochen hätte.” War das Antwort genug für die Gorgo? “Wohl war.” Meinte er nur und nickte. Es stimmte schon, Mammon versprach nichts, was er nicht halten konnte. Naja, aber im Grunde konnte er so gut, wie alles erfüllen. Ja, es gab Ausnahmen, aber bisher hatte nie jemand so etwas gefordert gehabt. So, so aus Interesse… Mammon sah sie mit hochgezogener Augenbraue und einem gewissen Grinsen an. Nur auf ihre nächsten Worte konnte er nicht anders als nun eine Augenbraue hochzuziehen und sie mit einem gewissen Blick anzuschauen, ob das wirklich eine ernst gemeinte Frage war. “Wirklich? Ich bin kein Anfänger! Natürlich hat Kisai die besten Leute für den Job geholt und natürlich haben wir eine Wetttafel!” Also wirklich! Sie wusste doch, wen sie vor sich hatte und Mammon wusste, dass er sich auf Kisai verlassen konnte, der unten noch immer unentwegt durch den Club lief. Während Medea und Mammon oben miteinander gesprochen hatte, war aus der Tanzfläche eine Kampffläche in einem geschlossenen Käfig geworden. Mammon deutete auf diese. “Und? Zufrieden, dass wir nach unten können, damit Sie sich auch von Nahem davon überzeugen können, dass das nur die Besten, der Besten gemacht haben?” Fragte er sie. Nachdem Medea das entsprechende ok gegeben hatten, machten sich beide nach unten auf. “Also… wissen Sie schon, wer die beiden sein werden, die den ersten Kampf austragen werden?” Mammon musste das wissen, schließlich würde er die Eröffnungsrede halten, vielleicht mit ein bisschen Show. Aber das musste einfach sein. Das liebsten die Leute einfach und Mammon liebte es ebenso. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 11.02.2026 Medea wusste, dass sie dem Teufelssohn vertrauen konnte, wenn es um Deals ging, allerdings verstand sie auch, dass es wichtig war zu prüfen ob alles so lief, wie es sollte. Okay, vielleicht war das ganze hier auch ein bisschen dazu da um zu sehen, wie der Teufelssohn arbeitete, allerdings wollte Medea das für sich selbst wissen und nicht für Damon, wobei sie diesen instruieren würde, sobald es von Belang werden würde. Schließlich hatte Damon viel um die Ohren und da wollte sie ihn nicht noch mit Informationen bombardieren, die in dem Moment nicht mal wichtig waren. Natürlich würde er es erfahren, sobald es auch nur im Ansatz wichtig werden würde, doch bis dahin konnte sie das auch als Information für sich abtun. Sie fragte nach einer Wetttafel und bekam sofort zu spüren, was man heraufbeschwor, wenn man nach offensichtlichen Dingen fragte. Jedenfalls offensichtlich für Leute, die nicht nur den Kampf sahen, sondern auch das Geschäft drum herum. Hier hatte sie auf jeden Fall einen Geschäftsmann vor sich, denn er fühlte sich ja durch ihre Frage schon beleidigt, also war es für ihn ebenso offensichtlich wie für sie. Medea beobachtete kurz, wie Kisai durch den Club lief und dann auch schon die Arena auf der Tanzfläche stand. „Beeindruckend“ erklärte sie dann. Neugierig ging sie mit Mammon nach unten, während sie nicht umher kam ihn wieder mal zu mustern.. Die Kinder des Teufels hatten schon ein besonderes Auftreten und eine ganz eigene Art von Ausstrahlung. Denn Medea hatte solche Dinge ja auch schon gespürt als sie so viel mit Lilith zutun gehabt hatte. Mammon fragte nach den ersten Kämpfern, als sie im Käfig waren und Medea nicht umher konnte selbst die Absperrung anzufassen und sich alles aus unterschiedlichen Winkeln anzusehen. „William the Bloody“ erklärte sie dann. „Der Gegner wird ein erfahrener Kämpfer, aber wir schwanken gerade noch zwischen zwei Optionen“ Medea besah sich weiterhin das Innenleben des Käfigs während sie sogar das Material berührte. „Wie geht es Lilith?“ fragte sie dann neugierig, schließlich war die Heilung nun auch schon ein bisschen her. RE: Vorbereitungen - Mammon - 12.02.2026 Es war eben nicht so, wie in der Menschenwelt, dass man immer alles schriftlich festhalten musste. Nun, WENN man etwas schriftlich festhalten musste, dann doch bitte mit dem eigenen Blut. Doch wenn der Teufelssohn etwas versprach oder sein Wort gab, dann reichte sein Wort aus. Er würde ganz sicher nichts mit seinem eigenen Blut unterschreiben. Hallo? Wer war er denn, dass er sein kostbares Blut auf einem Blatt Papier hinterließ? Oh nein, das war definitiv nichts, was ein Prinz der Hölle machen würde. Entweder man verließ sich auf sein Wort oder ließ es. Aber gut, hier ging es nicht um irgendetwas Schriftliches. Nein, hier wollte man anscheinend nur sicher gehen, dass der Teufelssohn es drauf hatte, solch ein Ereignis zu organisieren bzw. alles dafür vorzubereiten. Nun, man musste wohl dazu sagen, dass Mammon nicht allein war. Oh nein, er hatte Kisai, der unersetzbar war. Vielleicht würde Mammon sogar so weit gehen, dass er Kisai sogar sein Leben anvertrauen würde. Kisai wusste das, oder? Zumindest war Mammon der Meinung, dass er so etwas nicht aussprechen musste. Kisai wusste so viel von ihm, kannte seine Stärken, aber vor allem auch seine Schwächen. Tja und er war Mammons Ass im Ärmel, denn den Großteil der Arbeit hatte Kisai gemacht. Auch jetzt wuselte der Ifrit hier durch den Club. Es war ein wenig so, wie bei einem Buch, wo der Autor eigentlich ein ganz anderer war als die Person, die man auf dem Cover sah. “Haben Sie etwa etwas Anderes erwartet als beeindruckend?” Klang ein wenig so in seinen Ohren. Natürlich war diese ganze Konstruktion beeindruckend. “Aber wenn Sie das schon beeindruckend finden, dann sind Sie ja schnell zu beeindrucken.” Stellte er dann fest. Wie würde sie dann erst ausflippen, wenn sie unten die Folterräume sah oder gar die Hölle? Naja, aber was hatte Mammon auch schon erwartet? Sie lebte eben nur auf der Erde. Da war vermutlich generell alle schnell beeindruckt. Aber gut. Sie wollte den Käfig näher betrachten? Das konnte sie von ihm aus tun. So gingen die Beiden nach unten und natürlich fragte der Teufelssohn, ob die Kämpfer für den ersten Kampf schon feststanden. Als er dann jedoch den ersten Namen hörte, musste Mammon sofort anfangen zu lachen. “William the Bloody?” Wiederholte er lachend den Namen. “Das klingt ja eher nach einem miserablen Butler, der nicht mit scharfen Gegenständen umgehen kann.” Nein, der Name sagte ihm absolut gar nichts. Selbst wenn sie noch den anderen Namen nennen würde, würde Mammon damit nichts anfangen können. Es hatte ihn noch nie so wirklich interessiert, welche Personen es so auf der Erde gab, die man vielleicht kennen sollte. Naja, da war schon eine Person, aber zur Zeit hatte er seinen Fokus einfach auf etwas Anderes als diese Hexe zu finden. “Sicher, dass so einer für einen Eröffnungskampf geeignet ist oder soll der einfach nur Kanonenfutter sein um den anderen Gegner als Sieger dastehen zu lassen?” Und dann musste sich tatsächlich noch seine Schwester in dieses Gespräch schmuggeln, obwohl sie noch nicht einmal anwesend war. Ja, Mammon gefiel es insgeheim, dass Lilith hier war. Aber hier ging es doch um die Kontrolle des Käfigs und nicht um seine Schwester. “Tja, da sie nicht hier ist, vermute ich, dass sie irgendwo unterwegs ist.” Vermutete der Teufelssohn. “Also ja, ich denke, dass es ihr gut geht.” Was sollte er da schon groß zu sagen? Es war Lilith, die Tochter des Teufels und sie war ein gefallener Engel ohne Gnade, die wieder geheilt wurde. Wie sollte er ihr also schon gehen? RE: Vorbereitungen - Medea Young - 05.03.2026 Ja in der Menschenwelt liefen die Sachen nicht mit Handschlag ab und damit musste Mammon sich nun mal arrangieren, ebenso wie es seine rechte Hand ja auch tat, mit dem Medea ja sonst viel mehr zu tun hatte, aber hier war es wichtig gewesen, den Eindruck hatte Damon ihr auch vermittelt, weswegen sie dieses Mal den Teufelssohn persönlich als Gesprächspartner hatte. Mammon machte sich darüber lustig, dass sie nun schon beeindruckt war und Medea sah ihn an. „Finden Sie? Nun ich bin halt nicht jeden Tag von guten Leuten umgeben, wie Sie. Da ist das nur allzu natürlich“ erwiderte sie dann wahrheitsgemäß, denn sie arbeitete zeitweise wirklich mit Amateuren, weswegen ihre Anweisungen immer sehr einfach und schlicht gehalten waren. Theoretisch konnte man sie nicht falsch befolgen: theoretisch. Der Name brachte Mammon zum Lachen und Medea zog sie Augenbraue nach oben. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Allgemeinbildung sie haben. William, the bloody auch Spike genannt. Der Vampir, der zwei Jägerinnen getötet hat, sich seine Seele zurückgekämpft hat, sich für Sunnydale geopfert hat, da klingelt wirklich gar nichts?“ fragte sie ihn dann entgeistert, so wie Mammon ihr gerade unterstellt hatte leicht zu beeindrucken zu sein, so unterstellte sie ihm jetzt einfach ungebildet zu sein und mindestens in dieser Hinsicht war er es auch. Sie war sich sicher, dass Kisai wenigstens mit dem Namen etwas anfangen konnte. Mammon zweifelte die Kampfstärke von Spike an und Medea musterte den Prinzen der Hölle einen Moment lang abschätzend. „Das wäre ein ziemlich langweiliger Kampf, meinen Sie nicht? Schließlich wollen sie damit ja nicht am ersten Abend aufhören“ erklärte sie dann. „Daher suchen wir ja auch noch einen guten Gegner und keinen langweiligen Niemand“ Medea wechselte das Thema indem sie nach Lilith fragte, doch Mammon war ihr dabei keine sonderlich große Hilfe. „Dann ist ja gut“ erwiderte sie dann darauf nur und fragte nicht weiter, vielleicht sollte sie Lilith selbst kontaktieren. RE: Vorbereitungen - Mammon - 06.03.2026 Moment… Mammon hatte hier nicht von einem Handschlag gesprochen, sondern davon, dass sein Wort eigentlich ausreichte. Handschlag… pf… das würde ja bedeuten, dass der Gegenüber in den Genuss kam den Teufelssohn anzufassen. Nein, eigentlich reichte sein Wort, zumindest war es in der Hölle so, aber hier in der Menschenwelt reichte dies nicht aus. Tse, daran würde sich Mammon wohl nicht so schnell gewöhnen. Aber gut, dann sollte sie eben kontrollieren, ob alles so richtig war. Sollte sie doch sehen, dass er alles so vorbereitet hatte, wie abgesprochen und auch selbst dran gedacht hatte, dass man wunderbar auch Wetten abschließen konnte. Okay, er allein war es natürlich nicht gewesen. Kisai hatte dabei eine große Rolle gespielt. Mammon konnte sich eben auf seine rechte Hand verlassen. Sie war nicht jeden Tag von guten Leuten umgeben, wie er? Mammon hob kurz seine Augenbrauen, ehe sich diese wieder senkten und er eine Handbewegung machte, als würde er etwas wegwischen. “Dann entsorgen Sie eben die Nichtsnutze. In der Hölle hat man solche Leute entweder gefoltert oder sie getötet und gegebenenfalls die Köpfe aufgespießt, damit alle sahen, was passieren könnte, wenn sie nicht das machten, was man von ihnen will.” Ja, bei Mammon klang das nach einer normalen Sache. Das war es für ihn durchaus. Hier in der Menschenwelt ging das leider nicht immer unbedingt so, das hatte der Teufelssohn schon kapiert gehabt. Schließlich ging es dann um diesen bestimmten Kämpfer. Mammon hatte ja jetzt schon gefühlt wieder dessen Namen vergessen. Es war irgendetwas mit Bloody. An eine Bloody Mary konnte er sich gut erinnern, weil das ja auch was zu trinken war, aber der Rest? Als er den Ausdruck von der Sekretärin sah, schien es fast so als müsse man diesen Kerl kennen. Moment… hatte sie es tatsächlich gewagt IHN zu beleidigen und ihn als dumm zu betiteln? Für einen Moment sah man, wie sich sein Körper anspannte und sein Gesichtsausdruck finsterer wurde. Seine Hände ballten sich zu Fäusten. Oh, er war alles andere als begeistert, wie sie gerade mit ihm sprach. Sollte er sie vielleicht… Nein, das wäre nicht von Vorteil ihr hier nochmal klar zu machen, wen sie da vor sich hatte und das es mehr als unklug war, so mit ihm zu sprechen. So würde ein vernünftiger Teufelssohn vielleicht denken, aber Mammon war niemand, der als vernünftig galt und eine kleine Strafe musste durchaus sein. So konnte er nicht anders als seine Hand auf ihren Handrücken zu legen. Sofort würde sie ein unangenehmes Gefühl verspüren. Jedoch war es nur so stark, dass man ihr von außen nicht unbedingt etwas anmerken würde. Die Anderen brauchten das auch nicht erfahren. Das hier sollte gerade nur etwas für sie allein sein. Auch sein Gesicht kam näher zu ihrem und sein Tonfall war teuflisch düster. “Sie haben Glück, dass Sie etwas gut bei mir haben, ansonsten würde ich Ihnen wirklich wehtun. Reden Sie nie wieder so mit mir.” Das war keine Bitte, sondern eine Forderung. So schnell, wie seine Hand auf ihrem Handrücken lag, so schnell war diese auch schon wieder verschwunden und auch sein Gesichtsausdruck hatte sich wieder normalisiert und erneut winkte er ab. “Nein, da klingelt überhaupt nichts bei mir. Das war sicher bevor ich hier auf der Erde gelandet bin. Was interessiert mich auch schon so ein niederes untotes Wesen.” Gab er ehrlich zu. Was jedoch Jägerinnen waren, das wusste er. Damals hatte ihn seine Schwester aufgeklärt gehabt und diese dunkle Jägerin… wie war nochmal ihr Name? … hatte ja für eine kurze Zeit für ihn gearbeitet, ehe vermutlich sie es so mit der Angst bekommen hatte, dass sie das Weite gesucht hatte. Naja, Schwamm drüber. So toll war diese Jägerin auch wieder nicht gewesen. Tja und wie es schien, sollte dann auch noch dieser Bloody bei den Kämpfen gewinnen. Eine Augenbraue ging kurz nach oben. “Wieso soll gerade dieser Vampir gewinnen? Was hat Wolfram & Hart davon?” Nein, das verstand er absolut nicht. War dieser Vampir wirklich etwas so besonderes? Zumindest hatte dessen Name es nie bis zu ihm geschafft und wenn doch, dann war er für ihn bisher einfach nicht interessant genug gewesen. Dass seine Schwester diesen Vampir kannte, davon ahnte Mammon nichts. Was interessierte ihn das auch? Genauso wenig hatte er eine Ahnung, wo sich Lilith befand. Ihr schien es gut zu gehen und das reichte doch wohl als Aussage aus, oder? “Wollen Sie noch irgendetwas sehen?” Fragte Mammon dann schließlich nach. Es gab durchaus Wichtigeres zu tun, wie… naja nen Drink nehmen, an seinem Piano spielen oder seinen heißen Tänzerinnen beim Aufwärmen zuzusehen. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 17.03.2026 Medea lächelte, natürlich war seine Option eine einfache, aber eben auch nicht unbedingt die Klügste Entscheidung, je nachdem wie viele Feinde man sich damit machte. Allerdings war es bei einem Teufelssohn auch etwas anderes, diese waren gefürchtet und auch wenn W&H prinzipiell gefürchtet war, würde Medea nicht davon ausgehen, dass man solche Aktionen ohne Probleme durchziehen konnte. Sie redete dann auch lieber um den ersten Kampf und musste feststellen, dass Mammon ziemlich ahnungslos war und das war etwas, dass Medea niemals passieren würde. Was ihr allerdings passierte war, dass sie Mammon unterschätzte. Natürlich wusste sie, dass sie hier den Sohn des Teufels vor sich hatte, aber seine Macht hatte sie bisher nicht zu spüren bekommen, weswegen es sie umso mehr traf, als sie plötzlich spürte, wie wütend er war. Es war ein merkwürdig beklemmendes Gefühl, aber so viel Macht auf einmal in sich zu spüren, war auch schon absolut beeindruckend. Medea nickte somit nur auf seine Worte, bevor sie wieder zurück zu ihrem eigentlichen Thema kamen. „Stimmt auch wieder, aber in der Welt der Jägerinnen ist er recht wichtig“ erklärte sie nur nochmal kurz, damit sie ihn nicht nochmal beleidigte. Denn sie nahm seine Forderung schon ernst und wollte seine Geduld sicher nicht herausfordern, auch wenn sie mit ihren Kräften doch einiges verhindern konnte. Allerdings war sie sich nicht sicher, ob seine Telepathischen Kräfte nicht noch weiterhin funktionieren würden, auch wenn er sich nicht bewegen konnte, das gerade war auf jeden Fall beeindruckend für die Gorgone gewesen. Medea sah Mammon an, als dieser fragte warum gerade Spike gewinnen sollte und sie zuckte mit den Schultern. „Es geht eher darum, dass sein Gegner stirbt. Als Zeichen der Macht“ erklärte sie dann. „zumindest wird mir dieser Grund genannt, ob das alles ist, wage ich jedoch zu bezweifeln“ Medea war sich sicher, dass sie nicht belogen wurde, aber wer wusste schon, ob das wirklich alles war. RE: Vorbereitungen - Mammon - 18.03.2026 Mammon war eben in einer Position, wo man auch nichtsahnend das bekam, was man wollte. Dennoch musste man sagen, dass es natürlich eigentlich von Vorteil war, wenn sich vorher informierte oder generell ein Faible dafür hatte viele Informationen in sich aufzusaugen. Mammon war dahingehend… naja er informierte sich nur dann, wenn er es wirklich wollte und er glaubte, dass es ihm nützlich sein würde. Wäre es nützlich vorher sich ein paar Hintergrundinfos über die beiden Kämpfer zu holen? Nein, in seinen Augen nicht. Er setzte da ganz auf Kisai. Der würde ganz sicher auf das richtige Pferd setzen, denn ja, auch Mammon würde natürlich beim Wetten mitmachen. Glückspiele waren lustige Spielchen, die nicht selten dazu führte, dass Menschen durchaus bereit waren ihre Seele zu verkaufen. Es war auch nicht selten, dass einige ihn um solche Gefallen bat. Manche wollten ihre Schulden loswerden und wieder Andere wollten gewinnen. Bei manchen hatte er schon deren Schulden eingefordert und bei den Anderen noch nicht. Doch es war jetzt schon klar, dass sie alle irgendwann ihre Schulden abbezahlen würden. Aber gut, das war seine persönliche Sache. Fakt war aber, dass sich niemand erlauben durfte so mit ihm zu reden, wie Medea es getan hatte. Sie bekam auch gleich zu spüren, was passieren konnte, wenn man es dennoch wagte. Es war zwar nur ein Bruchteil von dem, was Mammon mit solchen Leuten tat, aber es würde sicher fürs Erste reichen. Moment in der Welt der Jägerinnen? Diese sagten ihm durchaus etwas, zumindest eine. “Ach, und wieso? Was macht ihn denn so besonders, dass diese Jägerinnen ihn für wichtig erachten?” Wollte er dann wissen. Konnte dieser Untote vielleicht etwas, was sonst kein Vampir konnte und warum sollte gerade dieser Untote gewinnen? Doch Medea korrigierte Mammon in dem sie meinte, dass es nicht darum ging, dass dieser Blutsauger gewann, sondern das sein Gegner verlor, zumindest war das der Grund, den sie genannt bekam. Ach ja, sie war ja im Grunde nur die Sekretärin. Naja… Mammon redete lieber mit ihr als mit diesem Damon. Dieser war lediglich ein Mensch und stand somit eigentlich auch noch unter ihr. Aber gut. Das war so eine Tatsache, die er wohl nie verstehen würde. “Als Zeichen der Macht? Der Macht von wem?” Fragte Mammon dann nach. Seine Macht konnte es ja schlecht sein und die von Lilith ebenso wenig. Wer profitierte also davon, wenn dieser William gewann? Wolfram & Hart? Aber was hatten die denn davon? Irgendetwas stimmte da nicht und das bemerkte selbst der Teufelssohn. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 27.03.2026 Auch wenn Medea wusste, dass Mammon der Sohn des Teufels war und man sich durchaus vor ihm fürchten sollte, so hatte Medea bis gerade eben noch nie wirklich einen Gedanken daran verschwendet, eben, weil ihre Kräfte bei ihm wirkten und sie damit doch in Sicherheit war. Dennoch hatte seine Drohung in ihr gerade wirklich viel ausgemacht, allerdings wusste sie auch, dass sie sich schützen konnte, sie hatte also nicht einfach Angst vor ihm, dennoch nahm sie ihn ernst und ihr war ja auch bewusst, dass er es nicht selbst machen musste und auch andere Wesen schicken konnten. Medea war definitiv nicht so dumm und unterschätzte ihn, sie nahm seine Worte durchaus ernst. „Er hat zwei Jägerinnen besiegt, was als verdammt große Leistung gilt, weil Jägerinnen ja dafür geschaffen sind, Vampire zu töten. Er hat sich seine Seele zurückgekämpft, was auch beeindruckend ist. Er hat sich für die Jägerin geopftert und lebt immer noch“ erklärte sie dann. „Er hat vieles getan, was andere nicht überlebt hätten, besonders keine Vampire, du weißt selbst was für niedere Wesen, sie eigentlich sind“ Medea erklärte durchaus ausführlicher und weniger überheblich, als es der Fall gewesen wäre, wenn er sie vorher nicht bedroht hätte. Doch so nahm sie sich die Zeit und erklärte ihm wirklich ausführlich, warum Spike besonders war, dass sie ihn dabei ausversehen duzte bemerkte sie gar nicht, aber irgendwie hatte sie eine Verbindung zu ihm und das ganz ohne, dass sie Sex mit ihm haben wollte oder sonst irgendwas. Lag das vielleicht an seiner Verbindung zu Lilith? Denn Medea hing neuerdings schon sehr an der Höllenfürstin. So erklärte sie dann auch, dass der Gegner sterben sollte und man dadurch Macht beweisen wollte, jedenfalls laut den Erzählungen in ihrer Richtung. „Von Damon als neuer CEO von W&H, man soll nicht an ihm zweifelnd, nur weil er ein Mensch ist. Vermute ich zumindest, so genau hat das keiner gesagt“ erklärte sie dann und sah Mammon an. „Man will halt zeigen, dass man sich besser nicht mit W&H anlegt, egal wer ganz oben steht“ RE: Vorbereitungen - Mammon - 30.03.2026 Seit Mammon diesen Nachtclub besaß, konnte man durchaus schnell vergessen, dass man ihm lieber fürchten sollte. Schließlich hatte er meist wirklich gute Laune, war großzügig, was die Gefallen anging und war auch sonst ein wirklich charmanter Clubbesitzer. Die andere Seite der Medaille bekam man viel zu spät mit. Spätestens aber dann, wenn er seine Schulden eintrieb. Das war schließlich Chefsache. Es musste schon mit dem Teufel zugehen, wenn es nicht Mammon selbst war, der die Schulden eintrieb. Aber gut, Medea hatte keine Schulden bei ihm offen. Eigentlich hatte sie sogar bei IHM etwas gut. Es war schon beeindruckend gewesen, die diese Frau sich um seine Schwester gekümmert hatte und das schier unmögliche geschafft hatte. Ja, diese Frau hatte es geschafft einen Engel zu besorgen, der sozusagen sein Engelsleben riskierte, nur damit dieser Lilith heilte. Menschen würden das wohl als ein Wunder bezeichnen, Mammon nannte es einfach nur beeindruckend. Ja, er konnte nicht leugnen, dass der CEO von Wolfram & Hart eine nicht zu verachtende Sekretärin hatte. Ob dieser es auch zu schätzen wusste? Apropos CEO und Chefsache. Wäre diese Abnahme nicht eigentlich Chefsache gewesen? Bisher war es Mammon gar nicht so bewusst gewesen, sicher weil sie gleich zum Wesentlichen kommen wollte, aber jetzt, wo er so darüber nachdachte… wieso war sie hier und nicht der Mensch? Eine Frage, die er definitiv später stellen würde. Doch jetzt bekam er erstmal eine kleine, knackigen Crashkurs, was diesen Vampir anging. Mammon hörte ihr zu, war aber schnell der Meinung, dass sich das alles eher nach einer echt schlechten Soap anhörte. “Erst der Held, der Vampire und dann ein kompletter Absturz.” Fasst Mammon ihre Worte zusammen. “Wer ist so bescheuert und holt sich seine Seele zurück?” Das war nichts, was er je verstehen würde. Wie konnte man sich freiwillig so etwas lästiges, wie seine Seele zurückholen? Das war absolut unverständlich für den Teufelssohn gewesen. “Eigentlich? Sie sind es.” Tja darunter waren nur noch die Menschen. Ja, sie hatte ihn geduzt. Sollte er sie korrigieren? Nein, es war etwas Anderes, was ihn interessierte. “Und wo sehen sich Gorgonen?” Fragte er neugierig und neigte dabei leicht seinen Kopf. Wo sah sie sich? Über Menschen und Vampire sicher, aber wie weit oben? Für wie mächtig hielt sie sich? Erst Recht, weil sie ja die Sekretärin des CEOs war. “Oh….” Kam nur eher unbeeindruckt vom Teufelssohn als Medea das sagte, was man ihr gesagt hatte. “DAS ist natürlich ein beeindruckender Beweis dafür, dass man sich nicht mit dieser Firma anlegen sollte.” Nein, seine Stimme war alles andere als beeindruckend. “Man lässt einen Vampir, der beseelt ist, kämpfen und gewinnen, um so seine Macht zu demonstrieren?” Hatte das Mammon so richtig verstanden? “Aber im Grunde ist es mir gleich. Hauptsache wir sind Quitt.” Und er hatte so seine Schulden bei W&H beglichen. “Wenn das eine so große Nummer ist, dass man sogar den Teufelssohn mit einbezieht, dann…” Er unterbrach sich kurz selbst um ein wenig mehr Spannung aufzubauen. “...Dann frage ich mich, wieso eine Sekretärin geschickt wurde und der CEO nicht höchstpersönlich hier auftaucht.” Wie gesagt, er hatte nichts gegen sie. Im Grunde war er darüber sehr zufrieden. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 31.03.2026 Medea erzählte Mammon schließlich in Kurzform warum Spike so etwas besonderes in der Welt der Jägerinnen war. Mammon fasste es gleich darauf nochmal gut zusammen und sie nickte auf seine Worte hin. Sie sah das ganze nicht als Absturz, aber sie hatte ja auch nicht alles erzählt und wenn man es von Mammons Seite aus betrachtete, dann ja, war Spikes Ende ein ziemlicher Absturz. Medea lachte kurz als Mammon fragte, wer so bescheuert war und sich seine Seele zurückholte. „Er war es und er wird dafür gleichermaßen verachtet wie bewundert, schließlich muss man dafür schon ziemliche Willenskraft und Stärke an den Tag legen“ erklärte sie dann. „Gerade weil es ihn scheinbar nicht schwächer gemacht hat, sondern irgendwie stärker“ Medea sprach davon was für niedere Wesen Vampire waren und Mammon bestätigte es während er ihre Wortwahl korrigierte, wodurch sie nickte. Vampire waren niedere Wesen, das eigentlich in diesem Satz hatte da nichts zu suchen. Sie musste auf jeden Fall noch an ihrer Wortwahl arbeiten, auch wenn sie nur die Sekretärin war, so war es wichtig, dass sie genauso geachtet wurde wie der CEO und man sie nicht unterschätzte. Die nächste Frage von Mammon überraschte sie ein bisschen, weil es sich auf ihre Rasse bezog und den Eindruck erweckte, dass Mammon sie nicht mehr nur als Sekretärin sah sondern die Persönlichkeit die in ihr steckte. „Das kommt ganz darauf an, betrachtet man die Abstammung von Meeresgöttern, könnte man sie durchaus auf eine Stufe mit Engeln stellen, da unsere Kräfte auf Engel jedoch keinerlei Wirkung zeigen, muss man sie wohl doch weiter unten einordnen“ meinte sie dann so professionell und neutral wie möglich. Ja ihre Kräfte wirkten nicht auf richtige Engel und das war hinderlich, allerdings wirkten sie durchaus sobald ein nicht-Engel teil in jemanden war, so wie in Mammon eben, nur daher hatte sie ihn überhaupt aufhalten können. Medea lächelte. „Man lässt den Schoßhund der Jägerin kämpfen und diesen dabei so bestialisch wie möglich vorgehen und ihn dann noch gewinnen. Es geht um den brutalen Effekt, würde ich sagen“ erklärte sie dann auch wenn sie sich dabei nicht sicher war, sie führte was das anging nur Aufträge aus. Vielleicht sagte man ihr das auch extra so, damit man sie nicht so ausfragen konnte. Denn wie viel Wahrheit in diesen Aussagen steckte, konnte Medea auch nicht zu 100 Prozent sagen. Mammon wiegelte sein Interesse auch gleich wieder ab, er wollte nur sein Schulden begleichen. Jedenfalls tat er so, bis er sie schließlich fragte, warum der Big Boss dann das ganze nicht kontrollierte und Medea lächelte. „Für jemanden, der nur seine Schulden begleichen will, eine doch recht neugierige Frage“ gab sie dann zurück. „Es ist doch nur eine Kontrolle, ob hier alles bereit ist“ spielte sie dieses Treffen etwas herunter, na klar wäre es sinnvoll wenn Damon sich selbst überzeugen wollte. Doch dieser hatte noch andere Dinge zu tun. RE: Vorbereitungen - Mammon - 02.04.2026 Es war dieser eine Satz, der ihn aufhorchen ließ. „Gerade weil es ihn scheinbar nicht schwächer gemacht hat, sondern irgendwie stärker“ Oh, hier musste Mammon tatsächlich aufhorchen. Das vorherig gesagt war ganz spannend, aber sonst auch nichts weiter, was man noch vertiefen brauchte. Das eine Seele jedoch jemanden stärker machte, war da schon eine andere Sache. Schließlich hatte auch er eine Seele und dann waren da neuerdings diese Gefühle… Gefühle für jemanden. Das war ein komplett neues Gefühl gewesen. “Wie soll denn bitteschön eine Seele jemanden stärker machen? Gefühle schwächen einen, sonst nichts.” Ja, immer noch versuchte er sich dies einzureden. Diese Gefühle zu Fred waren ein gefährliches Spiel. Wenn die falschen Leute dies mitbekommen, dann kannten sie einen Schwachpunkt von ihm. Das war doch eindeutig eine Schwäche. Aber hey, vielleicht konnte die Gorgone ihn ja dahin aufklären ohne zu wissen, wieso es ihn interessierte. Dass Vampire niedere Wesen waren, da waren sie sich beide einig, aber wo sahen sich die Gorgonen? Dachten sie, dass sie weit über anderen standen? Dachten sie sogar, dass sie auf der gleichen Stufe wie Lilith und er standen? Ihre Antwort war einleuchtend, auch wenn natürlich Engel stärker waren, was sie auch anerkennen musste. “Und Sie? Wo sehen Sie sich?” fragte er dann direkter. Seine Stimme war dabei zwar nicht lauter geworden, aber durchaus eindringlicher. Es war komisch, aber es interessierte den Teufelssohn wirklich. Lag es vielleicht daran, dass Medea in letzter Zeit für die Teufelskinder so viel getan hatte, obwohl sie es gar nicht musste? War das vielleicht nur ein gerissener Plan der Gorgone gewesen? Steckte dahinter eine Absicht, die Lilith und er noch nicht kommen sahen? Mh, vielleicht sollte er Kisai unauffällig darauf ansetzen. Mammon mochte keine bösen Überraschungen. Dieser Vampir war also der Schoßhund der Jägerin. Doch Mammon hakte dahingehend nicht weiter nach, ob sich es um eine bestimmte Jägerin handelte oder dieser Blutsauger generell der Schoßhund der Jägerinnen war. Was ihn aber viel mehr interessierte war, dass Damon nicht hier war. Ein Umstand, den Mammon schon ein wenig aufstieß. Es war respektlos gewesen. So ging man nicht mit dem Teufelssohn um und Mammon wusste, dass er es Damon noch irgendwann deutlich zeigte, dass das kein Verhalten war, was er gut heißen konnte. Doch Medea? Nun, sie versuchte anscheinend ihren Boss in Schutz zu nehmen und deutete an, dass dieses Treffen ja nichts Großes war und es somit ausreichte, wenn eben sie an seiner Stelle da war. “Das hat nichts mit Neugierde zu tun, Liebes. Das hat was mit Respekt zu tun.” Man merkte auch in seiner Stimme, dass es ihm nicht gefiel, dass hier “nur” die zweite Wahl da war. “Nichts gegen Sie persönlich, aber sowas ist Chefsache. Da schickt man nicht seine Sekretärin, sondern kommt persönlich zur Abnahme.” Oh ja, es gefiel ihm gar nicht, dass nicht hier war. “Andererseits…” Überlegte er dann laut. “Könnte es auch sein, dass Sie sich regelrecht angeboten haben es allein zu machen, weil Sie Sehnsucht nach uns Teufelskindern hatten.” Das war jetzt eher eine scherzhafte Annahme oder steckte da vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin? RE: Vorbereitungen - Medea Young - 06.04.2026 Mammon schien interessiert zu sein an Spikes Geschichte oder zumindest an dem Teil mit der Seele, etwas das Medea doch sehr überraschte. Als Mammon dann meinte, dass Gefühle einen schwächten, sah sie ihn irritiert an. „Es gibt tausende von Heldengeschichten in denen der Held nur gewinnt, weil er mit seinen Gefühlen kämpft. Ich glaube nicht, dass Gefühle einen immer schwächen, aber sie stärken auch nicht immer“ meinte sie dann und fragte sich wirklich, ob man Gefühle so schwarz und weiß betrachten konnte. Das widersprach ihrer Meinung nach dem Wissen über Gefühle, das sie hatte. Denn natürlich konnten sie einen schwächen, aber genauso konnten sie einen auch stärken. Es wunderte sie dann aber irgendwie auch nicht, dass Mammon sie als etwas schlechtes sah. Das war für viele Dämonenarten normal und auch wenn sie darüber nachdachte, was Gefühle von anderen ihr angetan hatten, dann verstand sie auch diese Sichtweise. Doch sie hatte zu viele schöne und positive Gefühle schon erlebt um sich der 'Gefühle sind schlecht'-Sicht hinzugeben. Die Frage danach wo genau sich Medea sah, ließ sie kurz innehalten. Sie würde behaupten, dass es noch nie jemand gefragt hatte und sie musste einen Moment darüber nachdenken. „Hab ich noch nie wirklich drüber nachgedacht“ erklärte sie dann und zuckte mit den Schultern. Mehr konnte sie dazu wirklich nicht sagen, schließlich war es keine Frage die man aus dem Stegreif beantworten konnte, wenn man sie sich bisher nicht gestellt hatte. Medea nahm Damon natürlich in Schutz was sein nicht erscheinen anging, wie auch nicht? Er hatte gerade etwas wichtiges zu tun, aber es wäre nicht sehr klug, dies Mammon auf die Nase zu binden. Es gab eben Dinge, die der Teufelssohn nicht wissen musste. Er erklärte dann auch viel lieber, dass so etwas Chefsache war, eine Ansicht, die sie verstehen konnte und dennoch bot er ihr mit seiner nächsten Überlegung auch schon sofort einen einfachen Ausweg, was sie kurz Lächeln ließ. „Nun, ich kann mich über dieses Treffen nicht beklagen. Wer würde das auch?“ fragte sie dann und ließ dabei etwas offen, wie sehr sie sich um dieses Treffen bemüht hatte. Nach Lilith hatte sie sich ja auch schon erkundigt, es deutete also durchaus daraufhin, dass sie dieses Treffen haben wollte und somit nur Damon überzeugen musste. RE: Vorbereitungen - Mammon - 07.04.2026 Versuchte sie gerade davon zu überzeugen, dass Gefühle einen nicht immer schwächten? Zumindest kam es Mammon so vor, der jedoch nur amüsiert auflachen musste als die Dunkelhaarige mit den Heldengeschichten daherkam. “Oh ja… natürlich! Die Helden dieser Welt.” Das Lachen konnte er sich noch immer nicht verkneifen. “Und schlussendlich sterben sie dann doch.” Meinte Mammon dann und hatte sich soweit wieder im Griff, dass er nicht weiterlachen musste. “Also… was bringen Heldentaten, wenn sie am Ende doch nichts bringen?” Na, hatte die Brillenschlangenfrau darauf eine passende Antwort? Dennoch musste er zugeben, dass diese neue Gefühle, die da in ihm letzten Abend hochkamen bei Fred zwar neu und befremdlich waren, aber auch in ihrer Nähe ihn… glücklich machten? Definitiv hatte der Sex durch solche Gefühle ein neues Level erreicht, aber gut ansonsten? Ergab das überhaupt einen Sinn? Wozu brauchte man diese Gefühle überhaupt? Ja, er wollte dieser Frage auf den Grund gehen und nur deswegen hatte er sich für die Seele dieses… Vampirs interessiert gehabt. Und dann hatte Mammon es geschafft, dass sie keine sofortige Antwort auf seine Frage parat hatte. Hatte sie das noch nie gefragt? Anscheinend nicht. “Dann machen Sie sich darüber mal Gedanken.” Meinte Mammon. Er verstand nämlich nicht, wie jemand, wie sie ‘nur’ eine Sekretärin sein konnte. Mal ehrlich… sie stammte von einem Gott an, wie konnte man sich da nur unter einem Menschen stellen? So wie Mammon das sah und so, wie er sie bisher kennengelernt hatte und erst ihre Taten… Sie stand über diesen… Anwalt… oder besser gesagt CEO. Was hatte man sich nur dabei gedacht diesen Menschen zum CEO zu machen oder… war das einfach nur ein Ablenkungsmanöver für etwas Anderes? Darum könnte er sich vielleicht später einmal Gedanken machen oder das Thema mal bei Lilith ansprechen. Diese war ja eher in diesem ganzen Kram drin, als er. Das war ihm alles viel zu langweilig und brachte doch nur Kopfschmerzen und es war weit ab und Spaß haben. Darauf hatte er jetzt echt keine Lust. Dennoch hatte sich der Teufelssohn es sich nicht verkneifen können eben nachzuhaken, warum Damon nicht hier war so als CEO und was machte die Dunkelhaarige? Sie nahm ihren Chef in Schutz. Ein loyaler Zug von ihr und wenn Mammon ehrlich war, hatte er auch nichts Anderes erwartet. Andererseits hatte Mammon da doch noch eine Theorie, wie Damon nicht hier war. Was war, wenn Medea unbedingt das allein übernehmen wollte? Die Kompetenzen an sich hatte sie ja und vermutlich war sowieso besser in der Thematik drin als Mister De Luca. Auf seine Theorie hin, hatte die Gorgone gelächelt gehabt und sogar angedeutet, dass sie sich darüber nicht beklagte hier allein zu sein. Nun sah man bei Mammon, wie sich seine Mundwinkel nach oben bewegten. “Ach so?” Kam es nun von ihm und er drehte seinen Körper komplett zu ihr um dann auf sie zuzugehen. Vor ihr stehend bleiben, sodass sich ihre Körper fast berührten, ließ er eine Hand langsam zu ihr gleiten und dann haarscharf an ihrem Gesicht vorbei, so er dann eine Stange des Käfigs umschloss. Seine Blick blieb auf ihrem Gesicht hängen und er musterte dieses kurz, während sein Kopf sich langsam und leicht hin und her neigte. Nun bewegte sich auch seine zweite Hand zu ihr und er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. “Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?” Raunte er ihr entgegen. “Dann hätte dieses Gespräch viel netter anfangen können.” Meinte er weiter in diesem teuflisch guten Tonfall. Sein Gesicht kam nun gefährlich nah an ihres und kurz bevor es zum Hautkontakt gekommen wäre, ließ er dann doch von Medea ab und brachte wieder Abstand zwischen sie beide. “Andererseits sollen Sie Ihre Arbeit gewissenhaft machen, damit Sie keinen Ärger von Ihren Chef bekommen.” Meinte er dann wieder in einem ganz normalen Tonfall, so als wäre gerade nichts außergewöhnliches gewesen. Doch war es dieser Grund, warum das hier nicht noch intimer werden würde? Denn eigentlich war es ja sonst auch kein Problem für ihn. Ja, es war EIN Grund gewesen. Er wollte nur ungern, dass Damon sauer auf sie war, weil sie sich hier hatte von ihm ablenken lassen. Dafür hatte Medea zu oft in letzter Zeit bewiesen gehabt, dass sie was drauf hatte als das sie sich den Zorn von Damon auf sich zog. Aber es gab da noch einen anderen Grund und der hieß Fred. Schon vorher hatte er mit niemanden geschlafen als sie in der Stadt war und das gestern bestärkte es nur noch mehr. Also… sollte Medea hier mehr wollen, was absolut verständlich wäre, so würde er es schlussendlich ablehnen. Doch solange sie nicht mit ihm ins Bett steigen wollte, konnte das kleine Spielchen ruhig stattfinden. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 07.04.2026 Medea wunderte es nicht so wirklich, dass Mammon Gefühle als Schwach abtat und als er dann erklärte, dass Helden trotzdem starben, auch wenn sie einen Kampf durch Gefühle gewannen, lächelte sie kurz. „Was bringt das ganze Leben, wenn man am Ende stirbt?“ fragte sie ihn dann, nach seiner Argumentation hatte so nichts einen Sinn, da am Ende ja doch jeder sterben musste, früher oder später zumindest. Die Gorgo machte sich jedoch nicht so viele Gedanken um den Sinn des Lebens oder ihren Tod, es waren keine Gedanken, die sie großartig beschäftigten. Ähnlich wie der Gedanke, wo sie sich in der Hierarchie der übernatürlichen Wesen sah. Natürlich wusste sie, dass Gorgonen recht weit oben standen, auch wenn es nicht viele von ihnen gab, aber war es ihr wichtig und sah sie sich selbst auch dort? Mammon riet ihr tatsächlich dazu, sich darüber mal Gedanken zu machen, was sie dann doch nur abnickte. Sie würde darüber vielleicht wirklich mal drüber nachdenken, irgendwie schien es ja doch wichtig zu sein und wenn Lilith' Bruder ihr das schon riet, dann würde sie es bestimmt auch mal beherzigen. Mammons Theorie war die perfekte Möglichkeit um davon abzulenken, dass Damon nicht hier war und so ganz unwahr war es nicht, nur war es Medea nicht vorrangig um Mammon gegangen. Im nächsten Moment kam Mammon auch schon dichter und sie kam nicht umher, wieder einmal festzustellen, dass Mammon ziemlich heiß war und schon eine mächtige Präsenz hatte. Er schien mit ihr zu spielen, er kam nah, aber nicht zu nah, er schien mit ihren Sinnen zu spielen, erst ging die Hand an ihr vorbei, dann kam die zweite und strich ihr tatsächlich eine Strähne aus dem Gesicht. Eine Geste die ihr eine leichte Röte in die Wangen trieb, es gab nur wenige, die bisher so vertraut mit ihr umgingen und Mammon war eigentlich keiner davon. Seine Stimme verursachte schließlich eine Gänsehaut bei ihr und die Aussage dieses Gespräch anders zu beginnen, löste in Medea verschiedenes Kopfkino aus bis Mammon wieder auf Abstand ging und Medea sich entspannte und wieder ihre Professionalität zurückkehrte. „Es ist so schon schwer die Konzentration in Ihrer Nähe zu behalten“ Das war schneller aus ihrem Mund gekommen, als sie drüber nachgedacht hatte und verdammt, mit so einer Auswirkung von Mammon auf sich selbst hatte sie bisher nicht gerechnet. Bisher hatte er normale Auswirkung gehabt, wie es eben ein gutaussehender Mann hatte, aber das gerade war irgendwie anders gewesen und Medea konnte nicht erklären wieso. „Ich kriege niemals Ärger, ich erfülle meine Aufgaben immer über den Erwartungen“ erklärte sie dann um davon abzulenken, was sie eben noch gesagt hatte und was sie am liebsten ungesagt machen würde. RE: Vorbereitungen - Mammon - 08.04.2026 Da hatte sie wohl nicht ganz Unrecht. Doch Mammon sah es natürlich anders, der nun schief grinste. “Wenn man stirbt, dann doch so, dass man sagen kann, dass man seiner Begierde nachgegangen ist und sein Leben in vollen Zügen genossen hat.” Meinte er dann. “Diese ganzen Heldengeschichten klingen jedoch alles andere als danach, dass die sogenannten Helden ihren Spaß hatten.” Erklärte er dann nun und sah zu Medea. Na, was hatte sie jetzt für ein Gegenargument? Doch was hieß das dann genau für ihn? Was hieß das für die Gefühle, die er zu Fred hatte? Hach… dieser blöde Vampir mit Seele brachte ihn also doch kein Stückchen weiter. Warum wunderte Mammon das nicht? Sie blieben eben niedere Wesen, ob mit oder ohne Seele. Ob man die eigentlich so professionelle Sekretärin aus der Ruhe bringen konnte? Mammon hatte jedenfalls Lust auf ein kleines Spielchen und sie selbst war Schuld daran. Hätte sie selbst nicht zugegeben, dass sie sich nicht beklagte hier allein zu sein, wäre Mammon vermutlich es erst gar nicht in den Sinn gekommen, aber so… So konnte der Teufelssohn nicht anders als Medea gegenüber Körperlich zu werden. In seiner Welt etwas völlig Normales. Aber er hatte hier auf der Erde ja schon bemerkt, dass es bei den Erdlingen nicht unbedingt so war und es sehr viele aus der Fassung brachte, was oft sehr amüsant war. Wie sah es also bei der Gorgone aus? Ihr Körper spannte sich an und sie blieb stumm, stumm, weil sie damit überfordert war oder weil sie das hier gerade ein wenig genoss und das nicht mit ihrer Stimme unterbrechen wollte? Der Abstand zwischen ihnen wurde immer geringer, bis schließlich seine Finger kaum spürbar ihre Haut berührte, als er ihre Strähne aus dem Gesicht strich. Wurde sie da etwa gerade rot? Weil sie peinlich berührt war oder doch eher weil Hitze in ihr aufstieg? Als Höhepunkt noch seine Stimme, die er gekonnt einsetzte. Er konnte regelrecht sehen, dass in ihr etwas vorging. Ein Umstand, der ihm gefiel, das konnte er definitiv nicht leugnen. Doch er wollte Medea auch nicht zu sehr quälen. Im Grunde hatte er ja schon sein Ziel erreicht gehabt. So brachte er wieder Abstand zwischen ihnen. „Es ist so schon schwer die Konzentration in Ihrer Nähe zu behalten“ Mammon konnte gar nicht anders als zufrieden zu Grinsen. “Hab ich es mir doch gedacht, dass man selbst Sie aus der Fassung bringen kann.” Ob er Spaß dabei gehabt hatte? Definitiv. Ob Medea diesen hatte? Bestimmt, aber diese versuchte nun wieder gewohnt professionell zu sein. Doch Mammon wusste jetzt, dass sie auch anders konnte und so blieb das Grinsen in seinem Gesicht. “Natürlich tun Sie das.” Meinte er nur knapp um nicht dann doch wieder auf das gerade eben gewesen zu lenken. “Sie können es ruhig zugeben, dass Sie es erregend fanden.” RE: Vorbereitungen - Medea Young - 08.04.2026 Medea sah Mammon an und lächelte. „Nun ja, die Heldengeschichten zeigen uns ja immer nur einen Teil des Lebens, Nach den Geschichten konnten die Helden zumindest ein glückliches Leben an der Seite ihrer Liebsten verbringen“ meinte sie dann und glaubte durchaus, dass Helden glücklich waren, die Frage war nur, ob es sich gelohnt hatte. Das konnten nur die Helden selber wissen und diese konnte man nicht mehr fragen. Man konnte Medea durchaus aus der Ruhe bringen, das tat bisher jedoch niemand so wirklich. Damon hatte zwar die Möglichkeit, doch für ihn würde sie wohl immer nur eine Freundin und seine Sekretärin bleiben. Dennoch war er der einzige, der ihr näher kam, da sie auch nicht dne Eindruck erweckte, dass man das so einfach konnte. Nur scheinbar war das Mammon völlig egal, er kam ihr näher als sie es normalerweise überhaupt zuließ. Sie spürte diese Unsicherheit in sich, die Hitze die in ihre Wangen stieg und verdammt, Mammon war sehr verführerisch, auch für sie. Doch sie hatte Glück, Mammon spielte nur ein bisschen mit ihr, denn er ließ dann auch schon wieder von ihr ab. Als er dann erklärte, dass man auch Medea aus der Fassung bringen konnte, nickte sie. Natürlich konnte man das, wie auch nicht? Ja sie war eine Gorgo, aber eben trotzdem noch eine Frau mit Bedürfnissen und wenn man so heiß war, wie Mammon, dann war das bestimmt eine der leichtesten Übungen. „Und damit ihr übergroßes Ego weiter streicheln? Warum sollte ich?“ fragte sie ihn dann und lächelte. „Außerdem hat es Ihnen sicherlich auch gefallen, sonst hätten Sie es ja nicht getan“ RE: Vorbereitungen - Mammon - 08.04.2026 “All diese Zurückhaltung, Schmerz und oft auch Verluste. Ich bezweifle, dass all das es Wert war in Kauf zu nehmen, nur um dann am Ende vielleicht ein paar nette Jahre zu haben.” Meinte er dann. Aber vielleicht hatte er ja irgendwann einmal die Möglichkeit solch einen Helden zu sprechen. Nur, weil sie nicht mehr auf der Erde weilten, hieß das ja noch lange nicht, dass man nicht dennoch mit diesen sprechen konnte. Es gab da bestimmt den Einen oder Anderen, der in der Hölle schmorte und wenn Mammon jemals dorthin zurückkehrte, war das durchaus eine nette Idee dort diese einen Besuch abzustatten. Aber erst einmal wollte Mammon Medea aus der Fassung bringen. Oh ja, es gefiel ihm natürlich, dass sie so reagierte. Diese Röte auf ihren Wangen, diese Unsicherheit… Ja, Mammon genoss es definitiv in vollen Zügen, wieso auch nicht? Er musste ja nicht mit ihr ins Bett steigen. Nicht, dass Medea nicht eine wirklich attraktive Frau war, aber das mit Fred war etwas, was er sich nicht versauen wollte und überhaupt… er hatte auch gerade nicht das Bedürfnis mit jemanden anderen Sex zu haben als mit ihr. Aber gegen solche kleinen Spielchen sprach nichts und ja Mammon war es wirklich völlig egal, ob man das so machte oder nicht. Er war der Teufelssohn und da gab es keine körperlichen Grenzen. “Ach kommen Sie. Ich hab es Ihnen angesehen, dass Sie es erregend fanden oder warum wurden ihre Wangen ganz rot?” Musste er nun ein wenig in die Wunde noch reindrücken. “Natürlich hat es mir gefallen. Das liegt in meiner Natur.” |